Nun wurde Schumba ganz verwegen. Er trat zu Lumba und sagte: "O Herr, du weisst, wie tüchtig mein Bruder ist. Er kann sogar Eselsfleisch verkaufen." Da wunderte sich der alte Farmer, denn Neger essen um keinen Preis Eselsfleisch. Er gab Noma einen hässlichen Esel und befahl ihm, dessen Fleisch zu verkaufen. Ganz betrübt zug Noma mit dem Esel davon und kam auf eine breite Strasee. Plötzlich raste ein schweres Lastauto vorbei und riss den hässlichen Esel um. Da winte Noma, denn er dachte, nun könne er das wüst zermalmte Eselsfleisch nicht mehr verkaufen. Da stoppte aber der Lastwagen und ein riesiger Negerhäuptling stürmte heraus und auf unsern Noma zu. "Armer Kleiner", sagte der Häuptling, "da hast du etwas, damit du deinem alten Freund ein schönes Grab kaufen kannst." Er warf Noma eine Handvoll Goldstücke zu und wandte sich seinem überladnen Auto zu. Noma schaute ihm mit tränenverklebten Augen dankbar nach und schleppte die kümmerlichen Reste seines Esels an den Rand der Strasse, wo ein Graben voll Steine und Kies war. Dort vergrub er den alten Esel und kehrte rasch zu seinem Herrn zurück, um ihm das Gold zu bringen.